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Kostenvergleich Lizenzierte vs. Freie Software

Analyse

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Meinungsbeitrag

IT-Kostenvergleich für 20 Mitarbeiter: Microsoft 365 Cloud-only vs. Proxmox, Mailcow und OPNsense

Stand: September 2026 · Alle Preise netto und gerundet · Kalkulatorischer Stundensatz: 100 € pro Stunde
Was kostet eine professionelle IT-Infrastruktur für eineinen UnternehmenBetrieb mit rund 20 Mitarbeitern?Mitarbeitern tatsächlich? Der reine Vergleich einzelner Lizenzpreise reicht dafür nicht aus.
In dieser kaufmännischen BeispielrechnungAnalyse werden zwei technischIT-Modelle vergleichbaregegenübergestellt, IT-Umgebungendie gegenübergestellt.Auf2026 dertatsächlich einenin Seitekleinen stehtund mittelständischen Unternehmen eingesetzt werden: ein weitgehend serverloses Microsoft-365-Cloud-Modell und eine klassischeselbst Microsoft-basiertebetriebene Infrastruktur mit Windows Server, Hyper-V, Active Directory, Microsoft 365 Business Premium, Veeam, PRTG, NinjaOneProxmox- und Sophos Firewall.Auf der anderen Seite steht eine weitgehend Open-Source-basierteInfrastruktur.
Infrastruktur mit Proxmox VE, Proxmox Backup Server, Samba Active Directory, Samba Fileserver, Mailcow Dockerized, Checkmk Raw, Tactical RMM und OPNsense Business Edition.Verglichen
Betrachtet werden zunächstnacheinander die Lizenz-laufenden Lizenzkosten, Hardware- und SubscriptionkostenBetriebskosten, anschließendEinrichtungskosten, Kosten späterer Versionswechsel sowie die EinrichtungskostenTotal undCost zuletztof dieOwnership Kostenüber einesfünf späteren Generations- oder VersionsupgradesJahre.Kalkulatorischer
Stundensatz:
100 Euro netto pro Stunde.

 

Die beiden IT-Lösungen im VergleichÜberblick

System 1: Microsoft-basierteMicrosoft Infrastruktur365 Cloud-only

  • WindowsMicrosoft ServerEntra ID statt lokalem Active Directory
  • Hyper-VSharePoint Online und OneDrive statt Fileserver
  • ActiveExchange Directory Domain Controller
Windows FileserverOnline Microsoft 365 Business PremiumApps Exchange Online / Exchange HybridIntune Windows Autopilot Windows Autopatch Defender for Business Tactical RMM Hornetsecurity 365 Total Protection Plan 3 optional Synology Active Backup fürfor Microsoft 365 VeeamOPNsense DataBusiness Platform EssentialsEdition PRTGBranchensoftware Networkals MonitorSaaS NinjaOnekeine RMMlokale Sophos XGS Firewall mit Xstream ProtectionVirtualisierung

System 2: Proxmox-Proxmox und Open-Source-InfrastrukturOpen Source

  • Proxmox VE Basic
  • Proxmox Backup Server
Samba Active Directory Domain Controller Samba Fileserver Mailcow Dockerized CheckmkLibreOffice Raw/ OnlyOffice Tactical RMM mit Amidaware Code Signing Proxmox Backup Server Checkmk Raw Mailpiler für Mail-Archivierung OPNsense Business Edition Branchensoftware als VM auf Proxmox
Bewusst nicht betrachtet wird eine klassische Hybrid-Umgebung aus Windows Server, Hyper-V, lokalem Active Directory, Exchange Hybrid und gleichzeitig Microsoft 365 Business Premium.

Bei einem 20-Mitarbeiter-Betrieb überschneiden sich dabei zahlreiche Funktionen. Active Directory, Exchange, Endpoint-Schutz und Geräteverwaltung sind zumindest teilweise bereits über Microsoft 365 Business Premium abgedeckt.

Ein Vergleich gegen eine solche Doppelstruktur würde die Microsoft-Seite entsprechend verteuern.

1. Lizenzkosten: Microsoft 365 gegen Proxmox und Open Source

Die laufendenLaufende Lizenz- und Subscriptionkosten stellen bei kleinen und mittelständischen Unternehmen einen wesentlichen Teil der langfristigen IT-Kosten dar.

FürGrundlage diese Beispielrechnung werdensind 20 Benutzer beziehungsweiseund rundetwa 20 verwaltete Arbeitsplätze angenommen..

Funktion System 11: Cloud-only Kosten System/ 1Jahr System 22: Open Source Kosten System/ 2Jahr
ServerbetriebssystemIdentität, /Fileserver, VirtualisierungMail, Office, Intune und Defender WindowsMicrosoft Server365 /Business Hyper-VPremium
20 × 19,06 € × 12
ca. 2.5004.574 € einmalig
Serverlizenz plus rund 20 User-CALs als Kalkulationsbasis
Proxmox VE Basic 370 € / Jahr je belegtem CPU-Sockel Domain Controller Windows Active Directory über Windows Server und CALs Samba ActiveAD, DirectorySamba Fileserver, Mailcow und LibreOffice 0 € FileserverVirtualisierung Windows Fileserver über Windows Server und CALs Samba Fileserverkeine 0 € Proxmox VE Basic, 1 Sockel 370 € Cloud,Mail-Security, Mail, OfficeArchivierung und SecurityBackup MicrosoftHornetsecurity 365 BusinessTotal PremiumProtection Plan 3
20 × 19,067 € × 12 Monate
ca. 4.574 € / Jahr Mailcow Dockerized 0ca. 1.680 € Mailpiler + Backup Microsoft 365 Backup für Exchange Online, OneDrive, SharePoint und Teams ca. 2 US-Dollar pro Benutzer / Monat
ca. 412 € / Jahr
Speicher gegebenenfalls zusätzlich Backup Mail / Fileserver über Proxmox Backup Server
0 € zusätzliche Lizenzkosten Server- und VM-Backup Veeam Data Platform Essentials ca. 400–450 € / Jahr Proxmox Backup Server 0 €
ohne optionaleLizenzkosten Support-Subscription Fernwartung / RMM Tactical RMM / Amidaware Tier 1 ca. 515 € Tactical RMM / Amidaware Tier 1 ca. 515 € Monitoring PRTGMicrosoft-Plattform 500und OPNsense-Bordmittel ca. 2.050–2.1000 € / Jahr Checkmk Raw 0 € Remote Monitoring & Management NinjaOne RMM ca. 770–800 € / Jahr
bei rund 20 Endpunkten Tactical RMM / Amidaware ca. 515 € / Jahr
bis 199 Endpunkte, inkl. Code Signing Firewall Sophos XGS mit Xstream Protection ca. 530–550 € / Jahr
zzgl. einmaliger Appliance OPNsense Business Edition 149 € /OPNsense JahrBusiness Edition 149 € Endpoint Security Defender for Business in Business Premium 0 € zusätzlich separates EDR erforderlich ca. 600–900 € WiederkehrendeSumme Softwarekosten pro Jahrwiederkehrend ca. 8.750–8.6.900 € mit kommerziellem EDR ca. 1.035600–1.900 €

ErgebnisAlternative: derMicrosoft 365 mit lokalem Synology-Backup

Wer Microsoft 365 lieber lokal sichert, kann beispielsweise eine Synology DS925+ mit Active Backup for Microsoft 365 einsetzen. Für Active Backup fallen keine zusätzlichen Benutzerlizenzen an.

Damit sinken die jährlichen LizenzkostenSoftwarekosten

Dieim Microsoft-basierteCloud-Modell Lösung verursacht in dieser Konfigurationauf ungefähr 8.750 bis 8.9005.450 Euro an wiederkehrenden Software-, Cloud-sofern zusätzlich eine günstige Offsite-Kopie vorgesehen wird.

Dabei fehlen jedoch Funktionen wie zusätzliche Mail-Continuity und Subscriptionkostenrevisionssichere proMail-Archivierung. Jahr.Diese

Diemüssen Proxmox-gegebenenfalls undseparat Open-Source-basierterealisiert Lösung liegt dagegen bei ungefähr 1.035 Euro pro Jahr.

Unterschied: rund 7.700 bis 7.850 Euro pro Jahr.

Das entspricht einer Reduzierung der wiederkehrenden Softwarekosten von ungefähr 88 Prozent.

werden.

KostenLizenzkosten proim Mitarbeiterdirekten Vergleich

  Microsoft-StackMicrosoft Cloud-only Proxmox/Open-Source-StackProxmox / Open Source
Kosten pro Jahr ca. 8.7656.900 € mit Hornetsecurity
ca. 5.450 € mit lokalem Synology-Backup
ca. 1.035 €
ohne Kosten pro Mitarbeiter / Jahr EDR
ca. 4381.600–1.900 € ca.mit 52 €EDR Kosten pro Mitarbeiter / Monat ca. 23–29 € ca. 4–8 €

Betrachtet man ausschließlich die Lizenz- und Subscriptionkosten, ist die selbst betriebene Open-Source-Infrastruktur deutlich günstiger. Dieser Vergleich bildet jedoch noch nicht die gesamten Betriebskosten ab.

2. Hardware, Strom und Infrastruktur

Beim Hardwarebedarf kehrt sich das Bild um: Das Cloud-Modell benötigt beim Kunden keinen klassischen Virtualisierungshost.

Kostenblock Microsoft Cloud-only Proxmox / Open Source Server / Virtualisierungshost – ca. 10.000–12.000 € Backup-Ziel optional Synology DS925+ mit HDDs: ca. 1.200 € Proxmox Backup Server: ca. 3.000–5.000 € Firewall-Appliance ca. 500–900 € ca. 500–900 € Einmalige Hardwarekosten ca. 36,50500–2.100 € ca. 4,3015.500–18.000 € Strom Server und Backup 0 € ca. 600–900 € / Jahr USV, Klimatisierung, Serverschrank 0 € ca. 100–200 € / Jahr

Microsoft

Über 365fünf BusinessJahre Premiumwerden istfür mehrden alsOpen-Source-Stack E-Mailin

Microsoftdieser 365Kalkulation Businessallein Premiumfür beinhaltetHardware, neben Exchange Online auch Office-Anwendungen, Microsoft Teams, Entra ID, Intune, Defender for BusinessStrom und weitereInfrastruktur Sicherheitsfunktionen.ungefähr 19.000 bis 23.500 Euro angesetzt.

DieseDas FunktionenCloud-Modell sindliegt in diesem Bereich bei einem direkten Kostenvergleich zu berücksichtigen. Der Vergleich soll deshalb nicht suggerieren, dass Mailcow alleine funktional vollständig Microsoft 365 Business Premium ersetzt.

Betrachtet wird hier primär die kaufmännische Seite einer Unternehmensinfrastruktur aus Serverdiensten, Mail, Backup, Monitoring, RMM und Firewall.

Microsoft 365 muss ebenfalls gesichert werden

Auch bei einer Cloud-Lösung sollten geschäftskritische Daten unabhängig gesichert werden.

Dazu gehören insbesondere:

    Exchange Online Postfächer OneDrive-Daten SharePoint-Daten Microsoft Teams

    Deshalb wurde für die Microsoft-Seite ein zusätzlicher Backup-Kostenblock eingeplant.

    Sophos Firewall vs. OPNsense Business Edition

    Für einen Betrieb mit etwa 20 Mitarbeitern kann beispielsweise eine Sophos XGS 108 eingesetzt werden.

    Zusätzlich zur Hardware fallen bei aktiviertem Xstream Protection jährliche Subscriptionkosten an.

    Die OPNsense Business Edition arbeitet dagegen mit einem deutlich schlankeren Lizenzmodell und kostet rundungefähr 149500 bis 2.100 Euro netto pro Installation und Jahr.

    NinjaOne

    Ein vs.Hochverfügbarkeitscluster Tacticalist RMMin

    NinjaOnedieser wirdKalkulation typischerweisenicht proberücksichtigt. verwaltetemEin Endpunktzusätzlicher lizenziert.

    Proxmox-Host

    Tacticalwürde RMMdie kannHardwarekosten selbstentsprechend betrieben werden. Mit der Amidaware Tier-1-Subscription stehen zusätzlich kommerzielle Funktionen wie Code Signing zur Verfügung.

    Die Subscription unterstützt bis zu 199 Endpunkte. Gerade bei wachsender Gerätezahl kann sich dadurch ein deutlicher Kostenvorteil ergeben.

    erhöhen.

    2.3. Einrichtungskosten: Microsoft vs. Proxmox und Open SourceEinrichtungskosten

    NebenAls denkalkulatorischer Lizenzkosten ist der tatsächliche Arbeitsaufwand für Installation, Konfiguration und Datenmigration ein zentraler Bestandteil der Gesamtkosten einer IT-Infrastruktur.

    Für diese Berechnung gilt ein durchschnittlicher IT-Dienstleistungssatz vonwerden 100 Euro netto pro ArbeitsstundeStunde. verwendet.

    Einrichtung System 1: Windows Server, Microsoft 365,365 Hyper-VCloud-only

    Eine Cloud-Migration ist kein reiner Kopiervorgang. Berechtigungsmodelle ändern sich, Geräte werden von klassischem Domain Join auf Entra Join umgestellt und Sophosder Microsoft-365-Tenant muss abgesichert werden.

    Komponente Arbeitszeit Kosten
    WindowsTenant, ServerConditional Access, MFA und Hyper-VAdmin-Konzept ca. 34–6 Stunden 300400–600 €
    ActiveIntune-Baseline, DirectoryAutopilot und Fileserver inkl. DatenübernahmeCompliance ca. 4–56–8 Stunden 400–500600–800 €
    ExchangeSharePoint-Struktur Hybridund / Microsoft-365-MailmigrationDatenmigration ca. 8–12 Stunden 800–1.200 €
    VeeamMailmigration Server-/VM-Backupnach Exchange Online ca. 1–26–10 Stunden 100–200600–1.000 €
    Microsoft-365-Backup20 Geräte auf Entra Join umstellen
    4–6 Stunden 400–600 € Hornetsecurity konfigurieren ca. 2 Stunden 200 € PRTGTactical Network MonitorRMM ca. 31 StundenStunde 300100 € NinjaOne RMMOPNsense ca. 42 Stunden 400 € Sophos Firewall ca. 4 Stunden 400200 € Gesamt ca. 29–3533–47 Stunden ca. 2.900–3.500300–4.700 €

    Einrichtung System 2: Proxmox, Samba, MailcowProxmox und OPNsenseOpen Source

    Durch standardisierte Installationswege und vorbereitete Templates lässt sich die lokale Infrastruktur in dieser Kalkulation deutlich schneller bereitstellen.

    Komponente Arbeitszeit Kosten
    Proxmox VE inklusive Proxmox Backup Server ca. 2 Stunden 200 €
    Samba DC und Fileserver aus LXC Toolbox inkl.inklusive Datenübernahme ca. 3–4 Stunden 300–400 €
    Mailcow Dockerized aus LXC Toolbox inkl.inklusive Datenübernahme ca. 4 Stunden 400 €
    Checkmk Raw
    ausca. LXC1 ToolboxStunde mit100 sysops€ Push Agent Tactical RMM ca. 1 Stunde 100 € OPNsense ca. 2 Stunden 200 € Mail-Archivierung und EDR-Rollout ca. 2–3 Stunden 200–300 € Gesamt ca. 15–17 Stunden ca. 1.500–1.700 €

    Einrichtungskosten im direkten Vergleich

      Microsoft Cloud-only Proxmox / Open Source Arbeitsaufwand 33–47 Stunden 15–17 Stunden Einrichtungskosten 3.300–4.700 € 1.500–1.700 €

    4. Kosten von Generations- und Versionswechseln

    Microsoft Cloud-only

    Bei Exchange Online, SharePoint, Entra ID und Intune gibt es keinen klassischen Server-Generationswechsel beim Kunden mehr. Microsoft aktualisiert die Plattform fortlaufend.

    Komponente Aufwand Kosten Windows Feature Updates über Intune / Autopatch ca. 2–3 Stunden / Jahr 200–300 € OPNsense Major Upgrade ca. 1 Stunde 100 € Tactical RMM inkl. Amidaware Code SigningUpgrade ca. 1 Stunde 100 € OPNsenseNeue BusinessServer- Editionoder CAL-Lizenzen ca. 2 Stunden– 2000 € Gesamt pro Jahr ca. 13–144–5 Stunden ca. 1.300–1.400400–500 €

    Direkter Vergleich der Einrichtungskosten

    Kostenblock Microsoft / Sophos Proxmox /und Open Source / OPNsense Arbeitsaufwand ca. 29–35 Stunden ca. 13–14 Stunden Einrichtungskosten ca. 2.900–3.500 € ca. 1.300–1.400 €

    Die standardisierte Proxmox- und Open-Source-Umgebung benötigt damit in diesem Beispiel weniger als die Hälfte der Einrichtungszeit.

    Ein wesentlicher Grund ist der Einsatz standardisierter Installationswege und vorbereiteter LXC-Toolbox-Systeme für Samba, Mailcow und Checkmk.

    3. Kosten eines Generations- oder Versionsupgrades

    Neben Lizenz- und Einrichtungskosten spielen spätere Generationswechsel eine wichtige Rolle bei der Total Cost of Ownership.

    Generationsupgrade der Microsoft-Infrastruktur

    Komponente Geschätzter Aufwand Kosten Windows Server / Hyper-V 3–4 Stunden 300–400 € Active Directory / Fileserver 2–3 Stunden 200–300 € Exchange Hybrid / Microsoft 365 4–12 Stunden 400–1.200 € Veeam ca. 1 Stunde 100 € Microsoft-365-Backup ca. 1 Stunde 100 € PRTG ca. 1 Stunde 100 € NinjaOne ca. 0,5 Stunden 50 € Sophos Firewall ca. 1 Stunde 100 € Arbeitsleistung gesamt ca. 13,5–23,5 Stunden ca. 1.350–2.350 €

    Bei einem echten Wechsel auf eine neue Windows-Server-Generation können zusätzlich neue Windows-Server- und CAL-Lizenzen erforderlich werden.

    Werden dafür kalkulatorisch nochmals rund 2.500 Euro angesetzt, entstehen für einen vollständigen Generationswechsel Gesamtkosten von ungefähr 3.850 bis 4.850 Euro netto.

    Generationsupgrade der Proxmox- und Open-Source-Infrastruktur

    Bei Proxmox VE, Proxmox Backup Server, Samba, Mailcow, Checkmk, Tactical RMM und OPNsenseVersionswechsel erfolgen Versionswechsel überwiegendweitgehend über Paketverwaltung, integriertedokumentierte Upgrade-ProzedurenPfade oder Docker.

    In einer standardisierten Umgebung wird deshalb pro Komponente mit maximal ungefähr einer Stunde Arbeitszeit kalkuliert.

    Komponente Maximaler Aufwand Kosten
    Proxmox VE max. 1 Stunde 100 €
    Proxmox Backup Server max. 1 Stunde 100 €
    Samba DC / Fileserver max. 1 Stunde 100 €
    Mailcow Dockerized max. 1 Stunde 100 €
    Checkmk Raw max. 1 Stunde 100 €
    Tactical RMM max. 1 Stunde 100 €
    OPNsense Business Edition max. 1 Stunde 100 €
    Windows Feature Updates auf Clients ca. 2–3 Stunden / Jahr 200–300 € GesamtGenerationswechsel max. 7 Stunden plus Client-Updates max. 700 € plus 200–300 € / Jahr

    Direkter

    Vergleich

    5. Laufender Betrieb

    Einer der Upgrade-Kostenwichtigsten Kostenblöcke ist der laufende Betrieb. In reinen Lizenzvergleichen wird dieser häufig nicht berücksichtigt.

    KostenblockTätigkeit Microsoft / SophosCloud-only Proxmox / Open Source / OPNsense
    ArbeitskostenServer-, Hypervisor- und Backup-Updates ca. 1.350–2.350 €– max. 700 €ja
    Neue Server-/CAL-LizenzenMailserver-Pflege ggf. ca. 2.500 €– 0ja
    € Defender, Intune, Entra und Hornetsecurity prüfen ja – Firewall und Netzwerk ja ja Hardware, RAID, Platten und USV überwachen nur Firewall ja GenerationswechselGeschätzter gesamtAufwand ohne Anwendersupport ca. 3.850–2–4 Stunden / Monat ca. 6–10 Stunden / Monat Kosten pro Jahr bei 100 €/h ca. 2.400–4.850800 € max.ca. 7007.200–12.000 €

    Anwendersupport ist in beiden Modellen nicht eingerechnet.

    Gesamtergebnis:Gesamtkosten IT-Kostenüber fürfünf 20 Mitarbeiter im VergleichJahre

    Kostenblock Microsoft / SophosCloud-only Proxmox / Open Source / OPNsense
    Laufende Lizenz-, Cloud- und Subscriptionkosten ca. 34.500 €
    ca. 8.750–8.900800 € / Jahr ca. 1.035 € / Jahr EinrichtungskostenHardware, Strom und Infrastruktur ca. 1.000–2.900–3.000 € ca. 19.000–23.500 € ca. 1.300–1.400 € ArbeitskostenEinrichtung Generationsupgradeca. 3.300–4.700 € ca. 1.350–2.350 € max. 500–1.700 € NeueVersions- Server-/CAL-Lizenzen beimund Generationswechsel ggf. ca. 2.000–2.500 € 0ca. 1.700–2.200 € GenerationswechselBetrieb gesamtohne Anwendersupport ca. 3.850–4.85012.000–24.000 € max.ca. 70036.000–60.000 € Gesamtkosten über 5 Jahre ca. 53.000–68.000 € ca. 67.000–96.000 € pro Mitarbeiter / Monat ca. 44–57 € ca. 56–80 €

    Kaufmännische Kernaussage dieser Kalkulation

    BeiBetrachtet 20man Mitarbeiternausschließlich entstehenLizenzkosten, imist Microsoft-Szenario in dieser Beispielrechnung wiederkehrende Software- und Subscriptionkosten von knapp 8.800 Euro pro Jahr.

    Dieder Proxmox- und Open-Source-basierteStack deutlich günstiger.

    Werden jedoch zusätzlich Serverhardware, Backup-Hardware, Strom, Infrastruktur liegtund beiinsbesondere ungefährlaufende 1.035Betriebsstunden Euroberücksichtigt, proverschiebt Jahr.sich die Rechnung.

    ÜberIn dieser Kalkulation liegt die Microsoft-365-Cloud-Lösung über fünf Jahre ergibtbei alleinetwa 53.000 bis 68.000 Euro, der selbst betriebene Open-Source-Stack bei etwa 67.000 bis 96.000 Euro.

    Dieser Unterschied basiert wesentlich auf den angesetzten Hardware- und Betriebsstunden und ist deshalb stark von der tatsächlichen Betriebsorganisation abhängig.

    Was eine Microsoft-365-Cloud-only-Lösung voraussetzt

    Ein serverloses Cloud-Konzept funktioniert nicht in jeder Umgebung. Vor einer Entscheidung sollten insbesondere folgende Punkte geprüft werden:

      Branchensoftware: Gibt es eine SaaS-Version oder benötigt die DifferenzAnwendung derweiterhin wiederkehrendeneinen SoftwarekostenServer? Datenmengen: CAD-Daten, Videoarchive oder große Bildbestände eignen sich nicht immer ideal für SharePoint und OneDrive. Internetanbindung: Eine zweite Internetleitung oder LTE-/5G-Fallback sollte berücksichtigt werden. Drucker und Scanner: klassische Scan-to-Folder-Konzepte müssen gegebenenfalls ersetzt werden. WLAN-Authentifizierung: ohne lokalen NPS/RADIUS werden alternative Authentifizierungskonzepte benötigt. Telefonanlage: eine lokale PBX kann zum letzten lokalen Serversystem werden. Mail-Archivierung: Backup und revisionssichere Archivierung sind getrennte Anforderungen. Sicherheitskonfiguration: Conditional Access, MFA, Break-Glass-Konten und LAPS müssen aktiv konfiguriert werden. Datenschutz: Auftragsverarbeitung, Verfahrensverzeichnis und Datenstandorte müssen dokumentiert werden. Exit-Strategie: Unternehmen sollten bereits einevor Größenordnungdem vonEinstieg ungefährfestlegen, 38.000wie Euro.

      EinrichtungskostenDaten und spätereIdentitäten Generationswechselspäter sindwieder dabeiexportiert nochwerden nichtkönnen.

      eingerechnet.

      Fazit: LizenzkostenCloud sindoder nurProxmox? einEntscheidend Teilist derdie Total Cost of OwnershipGesamtrechnung

      Ein fairer IT-Kostenvergleich darf nichtWer ausschließlich aufLizenzkosten denbetrachtet, Kaufpreissieht einerim Serverlizenz schauen.

      Entscheidend sind die gesamten laufenden Kosten für Cloud-Dienste, Mail, Backup, Monitoring, Remote Management, Firewall-SubscriptionsProxmox- und spätere Versionswechsel.

      Gerade Microsoft 365 Business Premium bietet einen großen Funktionsumfang, verursacht bei 20 Mitarbeitern aber bereitsOpen-Source-Stack einen erheblichen wiederkehrenden Kostenblock.Kostenvorteil.

      ZusätzlichEine müssenvollständige Total-Cost-of-Ownership-Betrachtung umfasst jedoch auch die dort gespeicherten Unternehmensdaten in einServerhardware, Backup-KonzeptSysteme, aufgenommenStrom, USV, Infrastruktur, Einrichtung, Updates und den laufenden Administrationsaufwand.

      In der hier dargestellten Kalkulation liegt das Microsoft-365-Cloud-Modell über fünf Jahre niedriger, weil zentrale Infrastruktur, Hardwarebetrieb und Plattformupdates an Microsoft beziehungsweise weitere Cloud-Anbieter ausgelagert werden.

      DieDer Preis dafür ist eine stärkere Abhängigkeit von Cloud-Diensten und externen Anbietern.

      Eine selbst betriebene Proxmox-, Samba-, Mailcow-, Checkmk-, Tactical-RMM- und OPNsense-basierte LösungUmgebung kann die wiederkehrenden Softwarekosten dagegen erheblichsinnvoll reduzieren.sein, wenn Datenhoheit, lokale Branchensoftware, große Datenbestände oder Unabhängigkeit von Cloud-Plattformen wichtiger sind als eine möglichst geringe Betriebsverantwortung.

      Durch standardisierte Installationsverfahren, LXC-Toolbox-Systeme, Paketverwaltung und Docker können zusätzlich die Einrichtungs- und Upgrade-Kosten geringer ausfallen.

      Für UnternehmenEntscheidend ist deshalb eine Betrachtungnicht der einzelne Lizenzpreis, sondern die Total Cost of Ownership über mehrere Jahre wesentlichund aussagekräftigerdie alsFrage, derwer reinedie Vergleichtechnische einzelnerVerantwortung Lizenzpreise.übernehmen soll.

      Häufige Fragen zum IT-Kostenvergleich

      Was kostet Microsoft 365 Business Premium für 20 Mitarbeiter?

      Bei einem angenommenenangesetzten Preis von 19,06 Euro netto pro Benutzer und Monat entstehenergeben sich für 20 Benutzer ungefährrund 4.574 Euro netto pro Jahr.Jahr.

      Muss Microsoft 365 zusätzlich gesichert werden?

      Für geschäftskritischeGeschäftskritische Daten ist ein unabhängiges Backup empfehlenswert. Dazu gehören insbesondereaus Exchange Online, OneDrive, SharePoint und Teams.Teams Insollten dieserunabhängig Beispielrechnunggesichert wirdwerden. deshalbMöglich sind beispielsweise Cloud-Backup-Dienste oder eine lokale Synology mit Active Backup for Microsoft 365.

      Braucht ein zusätzlicherUnternehmen Backup-Kostenblockmit berücksichtigt.20 Mitarbeitern noch einen Server?

      Das hängt insbesondere von der Branchensoftware und den Datenmengen ab. Wenn alle Anwendungen als SaaS verfügbar sind und Daten in Microsoft 365 abgelegt werden können, kann ein lokaler Server entfallen.

      Ist Open Source für Unternehmen kostenlos?

      Viele Open-Source-Produkte könnenverursachen ohnekeine klassischeklassischen LizenzgebührenLizenzkosten. genutztTrotzdem werden.entstehen Kosten entstehenfür trotzdem fürHardware, Einrichtung, Betrieb, Wartung,Administration, Backup, AdministrationStrom, Monitoring, Endpoint-Security und gegebenenfalls kommerziellen Support.

      Was kostet Proxmox VE für kleine Unternehmen?

      EineIn dieser Kalkulation wird für Proxmox VE Basic Subscription kostetmit rund 370 Euro netto pro Jahr und belegtem CPU-Sockel.Sockel und Jahr gerechnet.

      Was kostet OPNsense Business Edition?

      DieIn OPNsensedieser BusinessKalkulation Edition kostetwerden rund 149 Euro netto pro Installation und Jahr.Jahr angesetzt, jeweils zuzüglich Hardware.

      Was kostet Tactical RMM mit Code Signing?

      DieFür Amidaware Tier-1-SubscriptionTier kostet1 ungefährwerden hier rund 600 US-Dollar pro Jahr undkalkuliert. unterstütztUnterstützt werden bis zu 199 Endpunkte.Endpunkte, Code Signing ist enthalten.

      Warum sindist Versionsupgradesdie beiCloud-Migration Proxmoxzunächst teurer?

      Eine Migration zu Microsoft 365 verändert die Struktur: Fileserver-Berechtigungen müssen für SharePoint neu geplant, Geräte auf Entra Join umgestellt und OpenSicherheitsrichtlinien Sourcefür häufigIntune günstiger?und

      VieleConditional KomponentenAccess werdeneingerichtet direkt über Paketverwaltung, integrierte Upgrade-Prozeduren oder Docker aktualisiert. Dadurch kann der Arbeitsaufwand geringer ausfallen. Neue Server- oder Benutzerlizenzen sind bei normalen Versionswechseln typischerweise nicht erforderlich.werden.

      Warum kannkönnen dieOpen-Source-Upgrades Einrichtung mit LXC Toolbox schnellergünstig sein?

      Standardisierte Templates und vorbereitete Installationsroutinen reduzieren den manuellen Installations- und Konfigurationsaufwand. Systeme wieProxmox, Samba, Mailcow und Checkmkandere könnenLinux-basierte dadurchSysteme reproduzierbarverfügen undüber mitPaketverwaltung, geringeremdokumentierte ZeitaufwandUpgradepfade bereitgestelltoder werden.Docker-basierte Aktualisierungen. Bei standardisierten Umgebungen kann der technische Aufwand deshalb gering bleiben.